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Kreuze als Symbol für das Christentum: Die Pfarrachhöhe ist eine Erhebung in der Hundsteingruppe in Österreich und fällt durch die drei Kreuze auf ihrem Gipfel auf. Von dort hat man eine wunderbare Sicht auf die umliegenden Almen.
Gaben 2005 noch 85 Prozent der Katholiken an, dass sie an Gott glauben, waren es laut aktueller Umfrage 75 Prozent. Unter den Protestanten fiel der Wert den Angaben zufolge noch stärker zurück: von 79 Prozent auf 67 Prozent. Mehrere Millionen Menschen, die einer der großen christlichen Konfessionen im Land mit zusammen fast 45 Millionen Kirchenmitgliedern angehörten, zeigten damit eine erhebliche innere Distanz zu ihrer Religion.
An die in der Bibel berichtete Auferstehung Jesu Christi nach der Kreuzigung, die für das Christentum grundlegend ist und die zu Ostern kirchlich gefeiert wird, glaubten nur 58 Prozent der Protestanten und 61 Prozent der Katholiken, berichtete der "Spiegel" weiter.
An ein Leben nach dem Tod glaube nur eine Minderheit der Deutschen (40 Prozent). Unter den Katholiken äußerte der Umfrage zufolge zwar noch eine Mehrheit von 53 Prozent ihre Jenseitshoffnung. Doch gibt es auch hier einen Rückgang gegenüber 2005: Damals sagten 65 Prozent der Katholiken, dass sie an ein Leben nach dem Tod glaubten.
Wie aus den Umfrage-Ergebnissen weiter hervorging, zeigte sich unter allen Befragten die Altersgruppe, die dem Tod am nächsten ist, am meisten skeptisch: Lediglich 29 Prozent derer, die 65 Jahre und älter sind, erwarten ein Leben danach. Unter allen Jüngeren liegt der Anteil deutlich über 40 Prozent. Das Meinungsforschungsinstitut befragte 1.003 Menschen in der Zeit vom 12. bis 14. März dieses Jahres.